Querfeldein

Dieser Beitrag widmet sich verschiedenen Artikeln, die ganz unterschiedliche Themen behandeln.

Hauptsächlich dienen sie zur Ergänzung von schon vorhandenen Beiträgen, sind aber für einen „eigenen“ Beitrag ein wenig zu kurz geraten. Bei den angeschnittenen Themen handelt es sich um: Arktis, Meeresspiegelanstieg, kosmische Strahlung und Klimamodelle/Medien.

1. Im Beitrag „Arktisches Minimum 2007“ zeigte Climate Review, dass der Trend für das arktische Eis eindeutig, der unerwartet starke Schmelzprozess im Sommer 2007 aber von einer ganzen Reihe verschiedener Faktoren beeinflusst worden ist. Dazu zählten: geringe Wolkenbedeckung, hoher Einfall von kurzwelliger Strahlung sowie aussergewöhnliche Windverhältnisse.

Der letzte Post zur Arktis beinhaltete aber nicht die 2007 im Magazin „Nature“ veröffentlichte Meldung mit dem Titel „Sea-ice decline due to more than warming alone„. Dort schrieben zwei Wissenschaftler des National Centre for Atmospheric Science in England:

„The observed migration of ice cover, from the Siberian and Beaufort seas northwards and eastwards into the Arctic Basin, was in line with the expected response to the anomalous winds.“

2. Ein durchaus erwähnenswertes Zitat zum Thema Meeresspiegelanstieg ist der aktuellsten Studie von Carl Wunsch et al. zu entnehmen.

„It remains possible that the database is insufficient to compute mean sea level trends with the accuracy necessary to discuss the impact of global warming – as disappointing this conclusion may be.“

3. Der vorige Beitrag zum Thema „kosmische Strahlung“ behandelte lediglich sehr kurze Zeiträume. Die aktuelle Studie eines Mitarbeiters des schweizerischen Kernforschungsinstituts in Genf (CERN) zeigte, dass kosmische Strahlung lang- wie auch kurzfristige Einflüsse auf das Klima haben könnte beziehungsweise hatte. Die Arbeit wurde 2007 im Journal „Surveys in Geophysics“ veröffentlicht und beinhaltete beispielsweise folgende Grafik:

Der Forscher J. Kirkby verwendete die auf Stalagmitendaten basierende Temperatur-Rekonstruktion, welche Mangini et al. zuvor in Österreich zu Tage gebracht haben. Über die Herkunft der Daten zu der kosmischen Strahlung findet sich leider kein Hinweis. In einem Kapitel bezieht sich Kirkby auf die umstrittene Studie von Shaviv & Veizer (2003).

4. Einen erfreulich sachlichen Zeitungsartikel veröffentlichte heute das St. Galler-Tagblatt. Dieser beschäftigte sich mit dem Klimamodellierer R. Knutti von der ETH-Zürich, welcher am Mittwoch 21. Mai an der Universität St. Gallen einen Vortrag zum Thema Wetterextreme halten wird. Knutti wird beispielsweise wie folgt zitiert:

„Erstens gibt es Prozesse, die wir nicht genau genug verstehen. Zweitens verfügen wir in bestimmten Bereichen über zu wenig Messdaten. Und drittens sind manche Berechnungen viel zu aufwendig.“

Nichtsdestotrotz animiert Knutti die Leute zum Handeln – und das ist auch vollkommen richtig.

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